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Gynäkologie

Frauenheilkunde

Die Abteilung für Gynäkologie befindet sich im 2. Stock, Trakt B / Leitsystem Rot. Neben der Geburtsvorbereitung gehört auch die operative Behandlung von Krankheiten der weiblichen Geschlechtsorgane zur Frauenheilkunde. Die Eingriffe erfolgen nach modernsten Methoden unter Schonung des gesunden Gewebes. Dazu gehört unter anderem die Laparoskopie - Knopfloch-Chirurgie. Bei einem knopflochchirurgischen Eingriff werden über kleine Schnitte zarte Instrumente und eine Optik mit Videokamera eingebracht und die Operation über den Bildschirm vorgenommen. Angewandt wird diese Methode z. B. bei Zysten, Eileiter-Schwangerschaften, Myomen bis hin zur Gebärmutterentfernung und der Behandlung bösartiger Erkrankungen. Durch die nur kleine Wundfläche gestaltet sich die Heilungsphase wesentlich kürzer als bei einem Bauchschnitt.

An unserer gynäkologischen Abteilung behandeln wir seit Jahren so schonend wie möglich, um das gesunde Gewebe zu erhalten. Für dieses Engagement wurde unserer Abteilung seitens der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie die Prüfzentrumplakette verliehen.

Harninkontinenz

Harninkontinenz

Mehr als die Hälfte aller über 60-Jährigen leiden an Harninkontinenz. Wir am BKH Kufstein setzen auf ein individuelles Behandlungskonzept. Der erste Schritt ist allerdings das Gespräch mit Ihrem Hausarzt oder Gynäkologen. Gemeinsam können wir Ihre Beschwerden lindern bzw. heilen.

Onkologie

Onkologie

Glücklicherweise hat die medizinische Forschung im Bereich der Onkologie große Fortschritte gemacht, sodass eine Vielzahl dieser Erkrankungen heute heilbar ist. Mitunter bedarf es allerdings intensiver Behandlungen. Gemeinsam mit Spezialisten im Haus und externen Experten lassen wir Sie in dieser schweren Zeit nicht alleine.

Endometriose

Endometriose

Endometriose ist eine der häufigsten gutartigen Erkrankungen von Frauen im gebärfähigen Alter mit oft chronischem Verlauf. Sie wird durch das Auftreten von Gebärmutterschleimhaut verursacht, die sich an verschiedenen Stellen im Körper ansiedelt...

Innovation im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie (Laparoskopie, Knopflochchirurgie):

Sentinel Node (Wächterlymphknoten) Methode in der gynäkologischen Onkologie: Den Erfahrungen bei der Operation des Brustkrebses folgend hat sich auch bei der operativen Behandlung der Gebärmutterhalskrebses (Cervixkarzinom) und des Gebärmutterkörperkrebses (Corpuskarzinom) diese Methode etabliert. Dabei wird im Rahmen der Laparoskopie der fluoriszierende Farbstoff Indocyaningrün (ICG) in den Muttermund injiziert (mit Nadel gespritzt). Dieser Farbstoff fließt nun über die Lymphbahnen in die Lymphknoten ab und nach wenigen Minuten fluoriszieren die zuständigen („Wächter“) Lymphknoten und können mittels speziellem Licht sichtbar gemacht werden. Diese Wächterlymphknoten werden dann entfernt und mikroskopisch auf eventuellen Tumorbefall untersucht. Sie gelten als repräsentativ für alle restlichen Lymphknoten, so dass eine systematische Entfernung vieler Lymphknoten, wie bisher üblich , unterbleiben kann. Für die Patientin ergibt sich eine kürzere Operationszeit und weniger Komplikationen bei gleicher Aussagekraft.
Wir wenden dieses Verfahren seit März 2020 mit großer Zufriedenheit an. Es kann auch im Rahmen einer robotisch unterstützten Operation durchgeführt werden.

HPV-Impfung

Humane Papillomaviren (HPV) können Krebsvorstufen und Krebs sowie Genitalwarzen (Condylome) verursachen. Mit der kostenlosen Impfung im Alter von 9 bis 12 Jahren kann man sich vor der Virusinfektion schützen. Bis zum 15. Lebensjahr ist diese vergünstigt zu erhalten. Generell wird die HPV-Impfung bei allen Menschen bis zum vollendeten 30. Lebensjahr empfohlen.

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